Lexikon



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802.11n

802.11n ist ein Standard für drahtlose Netzwerke mit der momentan schnellsten Datenüber­tragungsrate. Er erreicht Geschwindigkeiten von maximal 600 Mbit/s. Zudem ist die Reichweite sehr hoch, im Gebäudeinneren beträgt sie bis zu 70 Meter, im Freien bis zu 250 Meter.

Alle Wireless-Normen werden von der IEEE festgelegt und beginnen mit der Nummer 802.11. Bei neueren Versionen werden die Norm 802.11 durch einen Buchstaben ergänzt. Derzeitige Normen sind: 802.11a, 802.11b, 802.11g und 802.11n.

Die Normen stammen vom IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers). Der IEEE ist der grösste Berufsverband der Welt von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnik. Er ist Veranstalter von Fachtagungen, Herausgeber diverser Fachzeitschriften und bildet Gremien für die Standardisierung von Techniken, Hardware und Software.

A

Anonymous

ist ein Internetkollektiv. Es formierte sich im Forum 4chan.org, wo man Beiträge als «Anonymous» einstellen kann. Die lose Gruppe legte u. a. Postfinance.ch lahm, nachdem das Konto von Wikileaks gesperrt wurde. Anonymous tragen Masken aus dem Comic «V wie Vendetta».

Amoled

(Active Matrix Organic Light Emitting Diode) ist ein dünnschichtiges Display, das bessere technische Eigenschaften hat als ein Passivmatrix-Oled. Jedes Pixel wird über einen eigenen Transistor gesteuert, was superschnelle Reaktionszeiten ermöglicht. Ideal für mobile Geräte.

ADSL

Asymmetric Digital Subscriber Line. Hochgeschwindigkeits-Internetzugang (digitaler Breitbandzugang) über das Telefonnetz.

Aero Shake

Klicken Sie einfach oben auf einen Bereich der Titelleiste, und schütteln Sie Ihre Maus. Das war’s schon! Jedes geöffnete Fenster ausser diesem verschwindet sofort. Schütteln Sie die Maus noch einmal, und schon sind alle Fenster wieder da. Hier findest du ein kurzes Video, das dir die Shake Funktion demonstriert.

Aero Peek

Peek verleiht Ihnen den Röntgenblick, sodass Sie durch alle geöffneten Fenster hindurch direkt auf den Windows 7-Desktop blicken können. Zeigen (nicht klicken) Sie einfach auf den rechten Rand der Taskleiste, und schon werden geöffnete Fenster transparent, sodass alle verborgenen Symbole und Gadgets angezeigt werden. Hier findest du ein kurzes Video, dass dir die Funktion demonstriert.

Authentifizierung

Zugangskontrolle mittels Benutzername (Username) und Passwort. Bei Windows Benutzerkonten, Internet-Seiten, die benutzerbezogene Dienste anbieten, wie z.B. Telebanking, Foren, Webmail, Community-Seiten, etc.

AVI

AVI steht für Audio Video Interleave, was auf Deutsch so etwas wie Verwebung von Ton und Bild bedeutet. Das Format wurde von Microsoft 1992 ins Leben gerufen und gehört zu den ersten digitalen Videoformaten überhaupt. Nachteil ist, dass AVI keine Kapitelsetzung erlaubt.

 

B

Bildlaufleiste

auch Scrollbar ist die Schaltfläche auf der rechten Seite eines Browsers. Sie ermöglicht es , Webseiten zu navigieren. Entwickelt wurde sie im Jahre 1975 im Forschungslabor von Xerox in Palo Alto. Die neuen berührungssensitiven Benutzeroberflächen von Apple machen Scrollbars unnötig.

Bit

Bit Zur Auffrischung: «Bit» ist eine Wortkreuzung aus «binary digit» (engl. Binärziffer) und ist die kleinste digitale Informationseinheit. Ein Bit kennt nur zwei Zustände «1» oder «0», «ja» oder «nein». Diese zwei Zustände sind die Basis der gesamten Digitaltechnik. 8 Bit ergeben ein Byte.

Bluetooth

Kabellose Schnittstelle. Dient der Vernetzung von Geräten wie Maus, Tastatur, Handy usw. über kurze Distanzen.

Backup

Sicherungskopie. Von wichtigen Daten sollte regelmässig ein Backup erstellt werden.
Als Medien für Backups eignen sich besonders:

  • CD – bis 700MB
  • DVD – bis 4,7GB (8,5GB – DoubleLayer)
  • USB-Stick* – für sehr häufige (z.B.tägliche) Backups bis zu einigen Gigabytes
  • Speicherkarten wie SD-Card, CompactFlash-Card, etc. – sofern entsprechender Kartenleser vorhanden
  • Externe Festplatte (USB, FireWire)* – für sehr häufige (z.B.tägliche) Backups oder Sicherung sehr grosser Datenmengen.
  • Online-Speicherplatz – Diverse Anbieter bieten Speicherplatz auf Webservern an. Von Ãœberall her abrufbar (sofern Internet verfügbar). Für einzelne Dateien – nicht die Grösse des Speicherplatz, sondern die Ãœbertragungsrate ist meist zu gering für regelmässige Gesamtbackups
  • Magnetband – grössere Datenmengen. Auf ein DAT-Band (digital Audio Tape) gehen immerhin mehr als 50GB

* Zur Datensicherung verwendete Festplatten oder USB Sticks sollten aber nicht permanent am Computer angeschlossen bleiben, da im Falle einer Vireninfektion die originalen und die gesicherten Daten befallen werden können.

BIOS

Abkürzung für Basic Input/Output System. In einem Chip auf der Hauptplatine (Mainboard, Motherbord) gespeicherte Software zur Steuerung der Hardware-Grundfunktionen und der Kommunkation zwischen Prozessor, Arbeitspeicher und Peripheriegeräten. Diese Software wird bei jedem PC-Start aufgerufen, noch bevor das Betriebssystem geladen wird.

Blog

Kunstwort für Weblog. Internet-Tagebücher zu verschiedensten Themen. Blogs gehören zu den Erscheinungen des Internets, die den Begriff Web2.0 geprägt haben.

Booten

Starten („Hochfahren“) des Computers. Die Befehle für das Booten sind im BIOS-Chip (ROM Speicher) auf dem Mainboard gespeichert. Zunächst wird überprüft, welche Geräte (Hardware) angeschlossen sind, dann wird das Betriebssystem in den Arbeitsspeicher geladen.

Breitband

Breitband steht für moderne Internetzugänge mit hohen Übertragungsraten im Gegensatz zu früheren Internetzugängen über analoge Telefonmodems.

Breitbandzugänge sind z.B:

  • DSL bzw. ADSL: Digitaler Zugang über das Telefonnetz
  • Zugang über Telekabel (Fernsehkabel)
  • Mobile Zugänge wie UMTS (3G), LTE (4G)

Ursprünglich kommt der Begriff der Breitbandtechnik aus einer Technik, die für das Kabelfernsehen erfunden und dann auch für Internetzugänge genutzt wurde. Heute wird der Begriff (sinnentfremdet) für alle schnellen Internetzugänge genutzt.

Browser

Das Programm, mit dem man die Seiten des WWW betrachtet. z.B.

  • Internet Explorer
  • Mozilla Firefox
  • Google Chrome
  • Opera
  • Netscape (Entwicklung eingestellt)
  • Safari
  • Lynx (Reiner Textbrowser unter Linux)

Bug

Fehler in einem Computerprogramm. Das Wort Bug (Wanze, Käfer, Insekt) hat seinen Ursprung in den Störungen, die Insekten in den mit Relais betriebenen Telegraphen des 19. Jahrhunderts hervorriefen.

BUS

Schnittstelle / Verbindung zwischen PC-Komponenten. Zum BUS gehören Anschluss-System, Leitungsbahnen und Schaltkreise zur Steuerung. Beispiele:

  • Innerhalb des PCs: PCI-Bus (Peripheral Component Interconnect), AGP-Bus (Accelerated Graphics Port), PEG (PCI Express for Graphics),…
  • Anschlüsse von Peripheriegeräten: USB (Universal Serial Bus), Serial Bus, Parallel Bus, Ethernet (Netzwerkanschluss), FireWire,…
  • Auch innerhalb des Prozessors gibt es einen BUS, oder auf der Hauptplatine z.B. zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher (Datenbus, Adressbus).

 

C

Crowdfunding

ist eine Methode der Finanzierung. Künstler oder Kreative stellen auf Internetplattformen wie Kickstarter.com ihre Projekt- oder Produktideen vor – wem sie gefallen, der kann online spenden. Auf diese Weise wurden schon Millionenbeträge gesammelt.

CI+ (Common Interface Plus)

ist eine TV-Schnittstelle, die von Panasonic, Philips, Samsung und Sony spezifiziert wurde. Sie erlaubt es, digitale Sender ohne Set-Top-Box zu empfangen. Sender können damit kontrollieren, welche Programme Zuschauer aufnehmen dürfen und welche nicht.

CD

Compact Disk – Optischer Datenträger. Günstiger Datenspeicher. Ideal für die Datensicherung zu Hause. Es sind verschiedene Versionen der CD im Einsatz.

  • CD-ROM – Ein nur Lese-Speicher (ROM = Read Only Memory). Speicherkapazität 650 – 700 MB.
  • CD-R – Das R steht für Recordable. Diese Version der CD ist genau ein mal beschreibbar. Speicherkapazität 650 – 700 MB.
  • CD-RWRewriteable CD. Eine CD die mehrmals beschrieben werden kann. Speicherkapazität 650 – 700 MB.

Damit eine CD beschrieben werden kann, wird ein CD-Brenner benötigt. Zum Lesen einer CD genügt ein normales CD-ROM Gerät.

Client

Computer, der Daten von einem Server abruft oder Daten zur Weiterverarbeitung an einen Server übergibt.

CPU Central Processing Unit – der Prozessor

Als wichtigstes Leistungstungsmerkmal wird die Taktfrequenz angegeben. 3 GHz (3 Gigahertz) bedeuten beispielsweise 3 Milliarden Operationen pro Sekunde. Die Taktfrequenz darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Merkmale wie Bauart oder Cachespeicher die Leistung massgeblich beeinflussen. Die grössten Prozessor-Hersteller sind Intel und AMD.

Cloud Computing

Unter Cloud Computing versteht man den Ansatz, Daten, Programme und Rechenkapazität sowie IT-Infrastruktur „ins Internet“ zu verlagern. Daten wie etwa Fotos, Videos, aber auch Dokumente werden nicht mehr auf dem Heim- oder Firmen-Rechner gelagert, sondern befinden sich bei einem Dienstleister im Internet. Typische Beispiele für solche Datendienste sind etwa der Bilderdienst Flickr oder Speicherdienste wie Amazon oder Dropbox.

Cookies

Ein Cookie ist eine kleine Datei mit Textinformationen, die vom Betreiber einer Webseite ausgelöst und vom Webserver regelmässig an den lokalen Webbrowser übertragen wird. Cookies enthalten unter anderem Informationen, die beim nächsten Besuch die Wiedererkennung erlauben.

Alle meine Cookies ist eine Website die dir auf amüsante Art weitere Erklärungen zu diesem Thema bereitstellt.

 

D

DirectX

Sammlung von von Softwarekomponenten für den Multimediabereich. Vorrangig kommt es zum Einsatz bei der Darstellung komplexer 2D- und 3D-Grafik, bietet aber auch Unterstützung für Audio, diverse Eingabegeräte (zum Beispiel Maus, Joystick) und Netzwerkkommunikation.

Dual Core

Dual-Core-Prozessoren sind Chips, die über mehrere Mikroprozessoren verfügen. Künftig werden vor allem Smartphones und Tablets mit dieser Technik funktionieren. Mehrkernprozessoren sind beliebt, weil sie billiger, aber genauso leistungsfähig sind wie mehrere Einzelchips.

DVD

Digital Versatile Disk – Der Nachfolger der CD. Ihre Speicherkapazität liegt standardmässig bei 4.7 GB. Es sind aber auch DVDs im Einsatz, die bis zu 17 GB speichern können. Dies wird durch mehrschichtiges und beidseitiges Beschreiben erreicht. Auch hier sind wieder verschiedene Versionen im Einsatz.

  • DVD-ROM – DVD die nur gelesen werden kann.
  • DVD-RWRewriteable DVD. Diese Form kann mehrmals beschrieben werden.
  • DVD-RRecordable DVD. Diese Form kann genau einmal beschrieben werden.

DVDs benötigen einen DVD-Brenner damit sie beschrieben werden können.

Datenschutz

Datenschutzgesetze sollen den Missbrauch sensibler, personenbezogener Daten verhindern. In der Schweiz sind Datenschutzbeauftragte kantonal zuständig. Die Webseite des Datenschutzbeauftragten findest du unter dem Link: Zur Webseite des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürichs

Datensicherheit

Verhinderung des Datenverlusts, Datendiebstahls oder Manipulation durch technische Massnahmen.

Download

Herunterladen von Dateien – z.B. Musik, Videos oder Dokumente – aus dem Internet. Das reine Betrachten von Webseiten wird weniger als „downloaden“ bezeichnet, obwohl hier auch Dateien (HTML-Dateien, Bilder, Flash-Animationen, etc.) heruntergeladen werden. Das Gegenteil ist Uploaden.

DVI-D

Digital Visual Interface. Eine digitale Schnittstelle, die vor allem für TFT-Monitore eingesetzt wird. Sie liefert beste Bildqualität, da keine analogen Signale umgewandelt werden müssen und somit kein Qualitätsverlust entsteht.

 

E

E-Commerce

Abwicklung von Geschäften mit Waren oder Dienstleistungen über das Internet (Onlineshops, Online-Auktionen E-Banking usw.).

E-Government

Erledigung von Amtsgeschäften auf elektronischem Weg (über das Internet). Beispielsweise: Bestellen von amtlichen Dokumenten.

Ergonomie

Oberbegriff für die Massnahmen, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Menschen am Arbeitsplatz entgegenkommen, z.B. Gestalt und Anordnung von Bedienelementen, Arbeitsplatzgestaltung, Monitoraufstellung, Beleuchtung, Belüftung, etc.

Extranet

Firmennetzwerk (Intranet), dass auch Personen ausserhalb der Firma über das Internet Zugriff auf gewisse Daten gewährt. Die berechtigten Personen müssen sich mit einem Benutzernamen und Kennwort authentifizieren.

 

F

Freemium

ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen «free» (gratis) und «premium». Es bezeichnet das vor allem im Internet übliche Geschäftsmodell, Basisdienste gratis anzubieten, und für darüber hinausgehende Angebote Geld zu verlangen – etwa bei Onlinespielen.

Feed

Feed (engl. «Einspeisung») oder Newsfeed bezeichnet elektronische Nachrichten im Netz, die gratis abonniert und automatisch in einen Aggregator (Newsreader-Programm) eingespeist werden können, z. B. ein Twitter- oder Podcast-Feed. Eines der verbreitetsten Feedformate ist RSS.

Festplatte

Auch HD, Harddisk genannt. Magnetischer Massenspeicher. Wird durch die SSD-Datenträger abgelöst.

FAQ

In den „Frequently Asked Questions“ (kurz „FAQ„, englisch für häufig gestellte Fragen) finden beispielsweise Internetnutzer eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem bestimmten Thema.

Firewall

Software- oder Hardwarekomponente, die den Computer vor unerlaubten Zugriffen aus dem Internet (Hackern) und vor Datenklau, Datenspionage oder Datenzerstörung schützt.

In Windows ist ab der Version XP eine Firewall integriert. Die Firewalls sind unter Windows nach dem ersten Start aktiv. Dies ist bei Apple-Computern leider immer noch nicht der Fall (Stand: Juni 2015).

FireWire

Spezielles Anschlussformat für bestimmte externe Geräte (Peripheriegeräte), die dieses Format unterstützen. FireWire hat neben der hohen Datenübertragungsrate Vorteile in der Kommunikation zwischen verschiedenen FireWire-Geräten sowie der Stromversorgung.

Besonders im Bereich professioneller Audio/Video-Hardware und externer Festplatten ist FireWire ein häufig genutztes Format.

Der FireWire Anschluss ist oft auch mit IEEE 1394 bezeichnet. IEEE bezeichnet einen Standard (Norm) bei elektronischen Geräten, ähnlich wie ISO oder DIN.

FSB (Frontsidebus)

Hochleistungsbus der die Komponenten Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher verbindet.

 

G

Grafikkarte

Die Grafikkarte wird auf dem Motherboard angeschlossen und ist für die Signalaufbereitung des Monitors. Sie bestimmt die Qualität, die Geschwindigkeit des Bildaufbaus, die Auflösung und die Anzahl Farben. Grafikkarte und Monitor müssen aufeinander abgestimmt sein. Grafikkarten besitzen ein sogenanntes VRAM (Video-RAM) zur Bildaufbereitung. In günstigeren PCs werden meist sogenannte OnBoard-Chips eingesetzt, die direkt auf dem Motherboard aufgesteckt sind.

Aktuelle Grafikkarten verwenden inzwischen modernere Speichertechnologien wie etwa GDDR-RAM (Graphics Double Data Rate Random Access Memory), die einen schnelleren Zugriff auf die einzelne Speicherzelle erlauben. Trotzdem taucht der Begriff VRAM auch noch häufig in der Grafikkarten-Werbung auf – selbst wenn die beworbene Karte mit modernerem Videospeicher arbeitet.

Bekannte und marktführende Hersteller sind: AMD (ATI-Radeon) und NVIDIA.

GUI

GUI Graphical User Interface, zu Deutsch grafische Benutzeroberfläche. Gemeint ist eine Software zur Bedienung eines Computers über grafische Symbole. Diese steuert man meist mit einer Maus, während man früher bei PCs Befehle via Tastatur und Kommandozeilen eingab.

 

H

Hacker

Jemand, der sich eingehend mit Sicherheitsmechanismen von Computern und Netzwerken auseinandersetzt oder diese manipuliert.

Mehr zum Thema erfährst du hier.

Hardware

Die einzelnen Teile eines Computersystems wie die Platinen mit Mikrochips, Festplatten, Speichermodule, Bildschirm, Drucker, Tastatur, etc.

Hardware kann ihre Aufgabe nur mit entsprechender Software erfüllen.

 

I

iOS

iOS ist das mobile Computersystem der Firma Apple für iPhones, iPads und iPods. Es basiert auf dem System Mac OS X und ist optimiert auf Berührungen. Im Unterschied zu früheren Touch-Geräten simuliert der Finger keinen Mauszeiger, sondern ist die einzige Eingabemöglichkeit.

Infrarot / IrDA

Infrared Data Association – Eine optische Datenübertragung, die mit unsichtbarem Licht, Infrarot-Licht, arbeitet. Hauptsächlich für Fernbedienungen im Einsatz.

IDE / EIDE

Die frühere Standard-Schnittstelle für Massenspeicher. Sie wurde durch die SATA-Schnittstelle abgelöst.

IKT

IKT steht für Informations– und KommunikationsTechnologie und damit für alle Technologien, mit denen Informationen (Daten) jeglicher Art verarbeitet, gespeichert und ausgetauscht werden können.

 

J

JPG (oder JPEG)

JPEG ist die Abkürzung von Joint Photographic Experts Group, eine Gruppierung von Fotografen, die im Jahr 1992 ein neues digitales Bildformat entwickelte. Das Format ermöglicht es, die Kompression des Bildes und damit die Dateigrösse anzupassen.

K

Kernel

Der aus dem Englischen stammende Begriff (Kern) bezeichnet das Herzstück des Betriebssystems. Er ist für die elementaren Aufgaben des PC verantwortlich und hat direkten Zugriff auf die Hardware (Prozessor, Speicher). Die anderen Programme setzen auf den Kernel auf.

 

L

LAN

Local Area Network – Lokales Netzwerk (Intranet) innerhalb eines Gebäudes oder Gebäudekomplexes.

LCD Liquid Crystal Display

Flachbildschirm

 

M

M2M

bezeichnet den Informationsaustausch zwischen Maschinen wie Autos oder Haushaltsgeräten. Eine Anwendung ist die Auto-Fernwartung. Laut Swisscom sind schweizweit 200 000 Geräte – Kaffeemaschinen, Selecta-Automaten – mit entsprechenden SIM-Karten ausgestattet.

MAC-Adresse

MAC-Adresse (Media-Access-Control-Adresse) ist die weltweit einmalige Hardware-Adresse, die jedes Netzwerkgerät im Rechnernetz eindeutig identifiziert. Die MAC-Adresse wurde in den Chip der Netzwerkkarte eingebrannt und ist (im Gegensatz zur IP-Adresse) nicht veränderbar.

Magnetband

Wie der Name schon sagt, ein magnetischer Speicher. Wird hauptsächlich zum Archivieren grosser Datenmengen verwendet. Magnetbänder werden mit sogenannten Streamern beschrieben und gelesen.

Mobilfunknetz

  • GSM – Global System for Mobile Communication. Ein weltweit dominierender Standard für Mobilfunknetze.
  • GPRS – General Packet Radio Service. GPRS erweitert und beschleunigt das GSM. Daten werden in Pakete unterteilt und übertragen. Diese Übertragungstechnik ist weit aus effizienter und 5 mal schneller als der Standard GSM. Die Abrechnung kann mit dieser Technik über die Datenmenge getätigt werden.
  • EDGE – Enhanced Data Rates for GSM. Eine Weiterentwicklung von GPRS und erlaubt Datenraten
    bis ca. 200 Kbit/s. Sehr gute Abdeckung des Empfangs.
  • UMTS (3G) – Universal Mobile Telecommunications Systems. Bezeichnet den Standard für Mobilfunknetze.
  • HSDPA / HSUPA – High Speed Downlink(Uplink) Packet Access. Eine Erweiterung des UMTS-Standards.Das Verfahren ermöglicht DSL-ähnliche Datenübertragungsraten im Mobilfunknetz
  • SMS – Short Message System. Erlaubt das Versenden und Empfangen von Kurzmitteilungen.
  • MMS – Multimedia Messaging Service. MMS erlaubt das Versenden vom Nachrichten mit multimedialem Inhalt.

Multitasking

Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Programme gleichzeitig zu Betreiben.

Motherboard

Auch Mainboard, Hauptplatine, ist die zentrale Elektronikeinheit eines PCs. Die verschiedenen Funktionseinheiten sind über BUS-Systeme mit einander verbunden. Auf dem Mainboard lassen sich Prozessoren, RAM und weitere Erweiterungskarten anschliessen.

 

N

NFC

NFC steht für Near Field Communication und ist ein Übertragungsstandard für kurze Distanzen. Aktuelle Handys von Samsung und das iPhone 5 sollen damit ausgerüstet werden. Er ermöglicht drahtloses Zahlen per Mobiltelefon. Das Handy kann via NFC mit Lesegeräten kommunizieren.

 

O

OCR

Optical Character Recognition. Texterkennung oder auch Optische Zeichenerkennung. Umwandeln eines eingescannten Textes in editierbaren Text.

OEM

OEM ist die Abkürzung für den englischen Begriff Original Equipment Manufacturer. Darunter versteht man Produktehersteller, die Geräte von A bis Z zwar bauen, sie aber nicht selber in den Handel bringen. Viele grosse Herstellerfirmen wie Samsung oder Nokia arbeiten mit OEMs.

OnBoard-Grafik

Eine Grafikkarte bzw. Grafikchip, der fest auf dem Motherboard verankert ist.

 

P

Parsen

Parsen, lat. pars (Teil), wird in der Informatik dazu verwendet, die Umwandlung von Inhalten in ein für Computer lesbares Format zu beschreiben. Ein HTML-Code ist für PCs zum Beispiel nur eine Aneinanderreihung von Zeichen. Erst das Parsen ermöglicht den Aufbau einer Website.

Phishing

Das Wort Phishing setzt sich aus den englischen Begriffen Password (Passwort) und Fishing (Fischen) zusammen. Es bezeichnet Versuche von Betrügern, mithilfe gefälschter E-Mails oder Webseiten in den Besitzt von Kennwörtern und Zugangsdaten zu kommen.

Spear-Phishing ist ein verfeinertes Phishing mit einem gezielteren persönlichen Ansatz. Daher auch die Bezeichnung Spear Phishing, wobei das englische Wort Spear für Speer steht. Bei diesem Phishing-Ansatz kann der Spear-Phisher das Vertrauen zu seiner Zielperson über Informationen aus sozialen Netzwerken aufbauen. Über die Ausbildungsstätte oder das Unternehmen in dem das potentielle Opfer mal gearbeitet hat oder über Sportaktivitäten, soziale Einstellungen, die gleiche Bank usw. Der E-Mail-Verkehr kommt anscheinend vom Arbeitgeber oder von einem Kollegen.

Mit den Mails sollen starke Motivationen ausgelöst werden. Die Gier nach besseren Renditen, hohen Zinsen oder Erbschaften, die Angst vor finanziellen und gesundheitlichen Einbrüchen, oder das Mitleid mit einem Schwererkrankten und dessen Angehörigen.

Die Vorgehensweise ist immer ähnlich. Zuerst versuchen die Spear-Phisher Vertrauen aufzubauen und nutzen dafür Insider-Informationen der sozialen Netzwerke, aus Blogs, von Webseiten oder gehackte Informationen, so dass das Opfer keinen unmittelbaren Verdacht schöpft. In der folgenden Phase senden sie dem Opfer E-Mails und entwickeln dabei alle erdenklichen Szenarien, mit der Bitte, ihnen kurzfristig persönliche Daten zu übermitteln. Und in der letzten Phase werden die potentiellen Opfer gebeten einen Link in einer E-Mail anzuklicken mit dem sie auf einer realistischen erscheinenden Webseite landen. Dort werden bestimmte persönliche Daten wie der Bankverbindung, der Identifikationsnummer, Zugangscodes und anderen sicherheitsrelevanten Angaben abgefragt.

Es gibt andere Spear-Phishing-Ansätze wie das Hacken von Adressbüchern und das Anschreiben der darin aufgeführten Personen unter der Authentizität dessen, dem die Mail-Adressen gehörten. Die Betrugs-Kreativität der Spear-Phisher entwickelt ständig verfeinerte Modelle.

PCI / PCI-E

Peripheral Component Interconnect – Diese Steckplätze sind auf dem Motherboard und nehmen Zusatzkarten auf, wie Netzwerkkarten, Soundkarten usw. PCI-E, das E steht für Express, ist eine Erweiterung des PCI-Ports und ersetzt die AGP-Schnittstelle (Accelerated Grafik Port). Dieser Anschluss kommt hauptsächlich für Grafikkarten zum Einsatz.

Parallel-Schnittstelle (LPT)

Auch LPT-Port (Line-Printer) oder Centronics-Schnittstelle. War früher die Standard Schnittstelle für Drucker.

PDA / Organizer

Personal Digital Assistent – verfügt über einen berührungsempfindlichen Bildschirm (TouchScreen), über den die Eingaben mit dem Finger oder mit einem Stift möglich sind. Diese Geräte werden heute weitestgehend von den Smartphones ersetzt.

PDF

„PDF“ steht für „Portable Document Format“ und beschreibt ein Dateiformat, das auf verschiedenen Plattformen und unter verschiedenen Betriebssystemen lesbar ist. Die PDF-Datei enthält dazu alle zur Darstellung notwendigen Informationen, inklusive der verwendeten Schrifttypen und der zugehörigen Formatierungsanweisungen. Zur Darstellung von PDF-Dateien wird üblicherweise der kostenlos erhältliche Adobe Reader verwendet.

Podcast

Dieser Begriff ist ein Kunstwort aus dem Apple MP3-Player iPod und „cast“ von broadcast = (Rundfunk-)Sendung.

Podcasts sind Inhalte in Form von Tondokumenten, die über das Internet als MP3-Dateien heruntergeladen und mittels eines RSS-Feedreaders (siehe RSS) abonniert werden können.

So können automatisch die neuesten Mitschnitte von Rundfunksendungen, Kommentare etc. bezogen werden

Das Schweizer Fernsehen stellt beispielsweise die meisten Sendungen als Video-Podcast zur Verfügung.

POP3

POP3 steht für „Post Office Protocol Version 3“ und ist das Standardprotokoll zum Mail-Abholen von einem POP-fähigen Server. POP3 ist in der Funktion sehr beschränkt und erlaubt nur das Auflisten, Abholen und Löschen von E-Mails am E-Mail-Server.

POP3 ist in allen verbreiteten E-Mail-Programmen integriert. Besonders wenn man von mehreren Rechnern aus auf sein E-Mail-Postfach zugreift, fährt man aber mit IMAP besser.

PS/2

Serielle Schnittstelle für die Tastatur und die Maus. Wird aber zunehmend durch die USB-Schnittstelle ersetzt.

Powerline

Unter dem Namen Powerline (Powerline Communications, kurz PLC) versteht man Methoden, über Stromleitungen Daten zu übertragen.

Prozessor-Cache

Ultraschneller Zwischenspeicher. Hier werden Daten und Befehle für den schnellen Zugriff zwischengespeichert. Damit kann die Rechenleistung des Prozessors extrem gesteigert werden. Wird auch als 2nd Level-Cache oder 3rd Level-Cache bezeichnet. Der 3rd Level Cache wird bei den Multi-Core (i5, i7) Prozessoren eingesetzt.

 

Q

QR-Codes

wurden von der japanischen Firma Denso Wave 1994 entwickelt. Zunächst nur von Toyota eingesetzt, ist die Matrix aus schwarzen und weissen Punkten heute weit verbreitet. Sie werden eingesetzt, um Smartphonenutzer zu weiterführenden Infos zu leiten.

QNX

ist ein schnelles Betriebssystem, das Multitasking ermöglicht und als sehr stabil gilt. Laut «Wall Street Journal» soll der Blackberry-Hersteller RIM nächste Woche ein Tablet vorstellen, bei dem QNX zum Einsatz kommt und nicht das Blackberry-OS 6. RIM hat QNX unlängst gekauft.

QWERTZ

So lauten die ersten sechs Buchstaben in der obersten Buchstabenreihe der DIN-Tastatur, die in Europa und auch in der Schweiz üblich ist. Im Gegensatz dazu gibt es die sogenannte ASCII-Tastatur, welche die Umlaute nicht kennt und an der Stelle des «Z» ein «Y» hat (QWERTY).

 

R

Ransomeware

Ransomware, auch Erpressungstrojaner oder Kryptotrojaner, sind Schadprogramme, mit deren Hilfe ein Eindringling eine Zugriffs- oder Nutzungsverhinderung der Daten sowie des gesamten Computersystems erwirkt. Dabei werden private Daten auf einem fremden Computer verschlüsselt, oder der Zugriff auf sie wird verhindert, um für die Entschlüsselung oder Freigabe ein „Lösegeld“ zu fordern. Ihre Bezeichnung setzt sich zusammen aus ransom, dem englischen Wort für Lösegeld, und ware, entsprechend dem für verschiedene Arten von Computerprogrammen üblichen Benennungsschema (Software, Malware etc.). Im zweiten Quartal 2012 gab es laut Kindsight Security etwa 123.000 neue Varianten.

RTB

steht für Real Time Bidding und bezeichnet eine Technologie, wie Werbung im Web angezeigt wird. Wenn ein Nutzer eine Site besucht, geht im Hintergrund ein Bieterkampf los, welcher Werbetreibende Onlinewerbung ausliefern darf. Die meistbietende Firma erhält den Zuschlag.

Rootkit

ist eine Sammlung von Softwarewerkzeugen, die nach dem Einbruch in ein Softwaresystem auf dem kompromittierten System installiert wird, um zukünftige Anmeldevorgänge („logins“) des Eindringlings zu verbergen und Prozesse und Dateien zu verstecken.

RAW

ist ein digitales Bildformat und so etwas wie das Negativ der digitalen Fotografie. RAW-Daten werden ohne Bearbeitung durch die Kamera gespeichert. Sie sind zur Weiterverarbeitung gedacht und stellen nicht das eigentliche Bildendprodukt dar.

RAM Random Access Memory

Auch Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher. Der Arbeitsspeicher ist ein flüchtiger Speicher, d.h. sein Inhalt geht beim Ausschalten des Computers verloren.

Nicht nur die Prozessorgeschwindigkeit, sondern auch die Grösse des Arbeitsspeichers beeinflusst massgeblich die Arbeitsgeschwindigkeit und Leistung des Computers.

Gebräuchliche Grössen sind: 512 Mbyte, 1024 Mbyte, 2048 Mbyte, 4096 Mbyte

Retina Display

Retina Display ist eine von Apple eingeführte Bildtechnologie, die 2048 mal 1536 Pixel ­darstellt. Dies ist eine höhere Auflösung als bei HD-Fernsehgeräten, die 1920 mal 1080 Pixel zeigen. Deshalb sind auf dem iPhone-4-Display von ­blossem Auge keine Pixel erkennbar.

RJ45

Netzwerkanschluss (serielle Schnittstelle). Sie dient zur Vernetzung von Netzwerkgeräten wie Computer, Drucker, Switches usw.

RSS

Realy Simply Syndication. Webseiten, deren Inhalte häufig aktualisiert werden (Online-Zeitungen etc.), bieten so genannte RSS-Feeds an. Dies ist eine Liste von Schlagzeilen und Kurztexten, die mit den Nachrichten auf der Webseite verlinkt sind.

Der Unterschied zu einer Webseite ist, dass RSS-Feeds in einem standardisierten Format (XML) vorliegen und somit von so genannten Feedreadern gelesen und abonniert werden können.

Aktuelle Browser wie der Internet Explorer oder Firefox haben bereits Feedreader implementiert („eingebaut“). Bietet eine Seite RSS-Feeds an, sieht man das an einem orangen Feed-Symbol. Durch einen Klick auf das Symbol kann der Feed angezeigt und schliesslich abonniert werden*.

Der Feedreader prüft ständig automatisch auf neue Inhalte und zeigt bei Bedarf nur Nachrichten an, die seit einem bestimmten Zeitraum neu hinzugekommen sind oder noch nicht gelesen (angeklickt) wurden.

*) Die abonnierten Feeds sind dann wie Lesezeichen über den Browser abrufbar. Im Internet Explorer über das Favoriten-Center (Stern-Symbol), in Firefox z.B. über (so genannte dynamische) Lesezeichen. Auch aktuelle E-Mail Programme können als RSS-Feed-Reader dienen.

ROM (Read Only Memory)

Speichermedium, dass nur gelesen, nicht aber direkt beschrieben werden kann.

Das sogenannte BIOS (Basic Input Output System) eines Computers ist in einem Chip (Flash ROM) gespeichert.

 

S

Sniffer

ist das englische Nomen des Verbs schnuppern. In der IT bezeichnet der Begriff eine Software, die den Datenverkehr eines Netzwerks empfangen, aufzeichnen, darstellen oder auswerten kann. Sniffer sind also Werkzeuge der Netzwerkanalyse.

SD-Speicherkarten

sind digitale Speichermedien, die nach dem Prinzip der Flash-Speicherung funktionieren. «SD» ist eine Abkürzung für «Secure Digital». Das Format wurde im Jahr 2001 von der Firma Sandisk eingeführt und wird in der Regel in Tablets und Handys eingesetzt.

Screenshot (auch PrintScreen)

ist die Abspeicherung des Computer-Bildschirminhalts in der Zwischenablage. Ein Screenshot kann auch direkt ausgedruckt werden. Es handelt sich nicht um die Fotografie eines Bildschirms mittels Kamera, wie Ex-SNB-Präsident Hildebrand behauptete.

SkyDrive heute OneDrive

ist Microsofts Cloud-Dienst, analog zu iCloud von Apple oder Google Docs. Nicht nur Windows-Phone-7-Nutzer können via einer eigenen Handy-App auf Bilder oder Dokumente auf ihr Skydrive-Konto zugreifen, sondern auch iPhone-Besitzer. Gratis.

Supernodes

werden in Peer-to-Peer-Netzwerken verwendet, um Computer miteinander zu verbinden, die eigentlich über einen zentralen Server miteinander gekoppelt sind. Ein Node-Ausfall soll vor Weihnachten die grosse Störung des Telefondienstes Skype verursacht haben.

SIM-Lock

ist ein Begriff aus dem Mobilfunk, auch Netzcode oder Beschränkungscode genannt. Er bedeutet, dass Handys mit SIM-Lock nur eingeschränkt genutzt werden können: etwa nur in bestimmten Ländern oder in bestimmten Netzen oder mit bestimmten Anbietern.

SSD

Solid-State-Drive – Elektronischer Massenspeicher.

Die Bezeichnungen Drive bzw. Laufwerk weisen daher lediglich auf die hieraus resultierende Austauschbarkeit hin: Es handelt sich nicht um Laufwerke im Wortsinn, bewegliche Teile sind nicht enthalten. Vorteile eines Solid-State-Drive gegenüber herkömmlichen Laufwerken sind mechanische Robustheit, sehr kurze Zugriffszeiten, niedriger Energieverbrauch und das Fehlen jeglicher Geräuschentwicklung.

Flash-Speicher sind besonders energieeffizient und sogar stromunabhängig, wenn es um das Beibehalten des Inhaltes geht. Herstellerseitig werden hier rund 10 Jahre versprochen, bei den konventionellen Festplatten lässt die Magnetisierung im Laufe der Zeit nach.

SATA

Sata (Abkürzung für: «Serial Advanced Technology Attachment») ist eine schnelle Anschlusstechnik für Festplatten, CD-/DVD- und Blu-Ray-Laufwerke. Sie überträgt bis zu 300 Megabyte pro Sekunde. An jede Sata-Buchse lässt sich nur ein Gerät anschliessen.

SAS

Serial Attached SCSI – Die serielle Schnittstelle löst die bisherige, parallele SCSI-Schnittstelle ab. Hauptsächlich für den Anschluss von Festplatten im Einsatz.

Sandy Bridge

Intels neuste Chipgenaration, die erstmals Prozessor und Grafikeinheit vereint.

Serielle Schnittstelle COM

Auch COM-Port (Communication) genannt. Die alte serielle Schnittstelle. Wird zunehmend durch USB verdrängt. Einsatzgebiete: Modem, Maus.

Server

Computer, der Daten (z.B. Webseiten, Datenbanken, Dateien) oder Hardware (z.B. Drucker) über ein Netzwerk zur Verfügung stellt. E-Mails werden auf so genannten Mailservern zwischengespeichert.

Der Computer, der die Daten vom Server abruft bzw. Daten an den Server sendet, wird als Client bezeichnet.

Shareware

Spezielle Softwarelizenz. Shareware-Programme dürfen für einen bestimmten Zeitraum (Evaluationszeitraum) gratis benutzt werden und müssen dann käuflich erworben werden.

Speicherkapazität

  • Bit: Kleinste Dateneinheit, 1 Bit kann zwei Zustände (0 oder 1) annehmen.
  • Byte: 8 Bit entsprechen 1 Byte.

Die Kapazität von Speichermedien wird in verschiedenen Grössenordnungen von Byte (nicht Bit) angegeben: Kilobyte (KB), Megabyte (MB), Gigabyte (GB), Terabyte (TB).

  • 1 Kilobyte (KB) = 103 Byte = 1.000 Byte
  • 1 Megabyte (MB) = 106 Byte = 1.000.000 Byte
  • 1 Gigabyte (GB) = 109 Byte = 1.000.000.000 Byte
  • 1 Terabyte (TB) = 1012 Byte = 1.000.000.000.000Byte

Smartphones

Smartphones sind Geräte, die neben den normalen handymöglichkeiten (telefonieren, SMS), weitere Möglichkeiten im multimedialen Bereich bieten. Standardfunktionen sind: Internet-, Mail-, Musik-, Videofunktionen. Ebenfalls hat sich das von Apple entwickelte App-Prinzip weitgehenst durchgesetzt. Smartphones können mit diesen Apps fast grenzenlos erweitert werden.

Software

Auf Datenträgern wie Festplatten, Mikrochips, CDs u.ä. gespeicherte Computer-Programme.
Bei den Programmen wird zwischen Betriebssystemen und Anwenderprogrammen unterschieden. Neben den Programmen werden auch Daten wie z.B. Dokumente oder Videos/Musik zur Software gezählt.

Computer-Hardware wird erst mit Software zu einem funktionstüchtigem Ganzen.

Softwarelizenz

Beim Kauf eines Computerprogramms erwirbt man nicht das Programm, sondern lediglich ein Nutzungsrecht.

Die Softwarelizenz verweisst u.a. auf das Urheberrecht des Autors.

Superbar

„Superbar“ ist Microsofts neuer Marketing-Name für die gute alte Taskleiste bei Windows 7. Allerdings unterscheidet sich die neue Taskleiste deutlich von ihren Vorgängern bei Windows Vista und Windows XP. Die neue Taskleiste ist höher als die alte, die laufenden Programme werden nun mit quadratischen Symbolen ohne Namen dargestellt. Hat ein Programm mehrere Fenster geöffnet, werden diese zu einem Eintrag zusammengefasst.

 

T

Timeshifting

ist eine Funktion von digitalen Festplatten-Videorekordern oder PCs mit TV-Karten und bezeichnet zeitversetztes Fernsehen. Das heisst, ein TV-Programm kann angehalten, vor- und zurückgespult werden, noch während es aufgenommen oder ausgestrahlt wird.

TWAM

(aus «Twitter» und «Spam») bezeichnet unerwünschte Werbenachrichten auf Twitter. Es gibt etwa Pornbots, Programme von Sexsites, die sich als junge Frau ausgeben und einem folgen, oder @replaybots, die auf Tweets von Leuten, denen sie folgen, automatisch antworten.

Tablet-PC

Tragbarer Computer (Notebook, Laptop), welcher mit einem Touch-Screen via Finger- oder Stift-Eingabe bedient werden kann.

Taktfrequenz

Prozessoren arbeiten wie alle Computerkomponenten in zeitlich verschobenen Takten (Schritten). Prozessoren führen Befehle mit der Geschwindigkeit des Taktgebers aus. Die Taktfrequenz wird in Gigahertz angegeben, z.B. 2.4 GHz.

Telearbeit

Arbeit, die zumindest z.T. von zu Hause am Computer durchgeführt werden kann.

Dabei besteht entweder eine dauerhafte Verbindung zum Firmennetzwerk oder die Ergebnisse der Arbeit werden elektronisch übermittelt.

  • Vorteile: flexible Arbeitszeit, kein Anfahrtsweg (Zeit- und Kostenersparnis), Einsparung von Bürofläche.
  • Nachteile: Wenig persönlicher Kontakt zu anderen Mitarbeitern.

TFT Thin Film Transistor

Schmaler Monitor, Bildschirm. Ein Flüssigkristallbildschirm oder eine Flüssigkristallanzeige.

TIFF

TIFF steht für Tagged Image File Format. Es ist unter Grafikdesignern und Fotografen beliebt, weil es weniger Bildverluste verursacht als zum Beispiel JPEG. Trotzdem gilt es als veraltet. Das Format hat seit 1992 kein Update erhalten. Seit 2009 hält Adobe die Lizenzen an Tiff.

Touch-Screen

Bildschirm (Monitor) welcher mit einem Stift oder per Finger bedient werden kann.

Trojaner

Computerleute haben eine ganz eigene Form der Kommunikation, die besonders durch Abkürzungen geprägt ist. So steht „Trojaner“ als Kurzform für „Trojanisches Pferd“. In der griechischen Mythologie gelang es den Griechen durch eine List, die Stadt Troja zu erobern. Sie bauten ein riesiges hölzeneres Pferd und stellten es den Trojanern als Geschenk vor die Stadtmauern. Die nahmen es gerne an und brachten es ins Innere der Stadtmauern. Sie ahnten nicht, dass sich im Bauch des Pferdes griechische Soldaten versteckt hatten, die in der kommenden Nacht die Stadtbewohner aus dem Hinterhalt angreifen konnten.

In der Computersprache versteht man unter einem „Trojaner“ ein Schädlingsprogramm, dass sich – getarnt wie das berühmte Trojanische Pferd – Zutritt zum Rechner verschafft. Häufig verstecken sich diese Programme in kostenlosen Spielen, Bildern oder anderen Dateien, die man sich gerne auf den Rechner läd. Hat der Schädling erst einmal die Schutzmechanismen des Rechners überlistet und hat er sich auf der Festplatte eingenistet, kann er ungehindert angreifen. Trojaner haben einen grossen Funktionsumfang, so können sie vertrauliche Daten ausspähen oder Tastatureingaben protokollieren und über das Internet versenden. Besonders gefährlich kann ein Trojaner sein, wenn er ein sogenanntes „Backdoorprogramm“ (Backdoor = Hintertür) installiert, über das ein Rechner von aussen ferngesteuert werden kann, ohne dass es der Benutzer merkt. (Text von Georg Schnurer c’t TV)

 

U

UEFI

kommt vom englischen Begriff «Unified Extensible Firmware Interface» und beschreibt die Schnittstelle zwischen den einzelnen Komponenten eines Rechners und dem Betriebssystem. Sie verhindert, dass sich unbekannte Programme auf dem jeweiligen Gerät einnisten können.

Ultrabook

ist eine von Intel eingeführte Bezeichnung für eine neue, von Apple mit dem MacBook Air initiierte Geräteklasse: besonders flache, leichte Notebooks mit Intel-Chip. Weiteres Kennzeichen: Wie Tablet-Rechner sind sie in null Komma nichts aus dem Standby aufgeweckt.

Upload

Etwas vom eigenen PC auf einen Webserver hochladen. Während das Surfen auf Internetseiten mit dem HTTP-Protokoll nur den Download zulässt (ausser in speziellen Fällen, in denen eine Webseite ein Formular zum Upload von Dateien zur Verfügung stellt), geschieht der Upload über das FTP-Protokoll mit einem FTP-Programm. Beispielsweise Fotos in Facebook veröffentlichen.

Urheberrecht

Das Urheberrecht dient dem Schutz des geistigen Eigentums des Autors/ der Autoren eines Programms (Buches, einer Komposition, etc.).

USB Universal Serial Bus

Serieller Anschluss mit bestimmtem genormtem Stecker und Buchse. Hat sich als Anschluss-System für Peripheriegeräte durchgesetzt.

Während man früher den Drucker an den Drucker-Port (Parallel Port), Maus und Tastatur mit PS2-Anschlüssen am Computer angeschlossen hat, werden die aktuellen Geräte fast ausschliesslich über den einheitlichen USB-Port angeschlossen.

Mit dem USB-Port wurden auch die USB-Sticks beliebt, die mit verantwortlich waren, dass die veralteten Disketten endlich verschwanden.

Besonders seit der Einführung von USB 2.0 (gleiches Steckerformat, aber schnellere Datenübertragung) ist der USB-Port auch für externe Festplatten, Audio- und Videogeräte geeignet.

USB 3.0 ist eine Weiterentwicklung von USB 2.0 und soll im Idealfall eine Datenübertragung von bis 5 Gbit/s erlauben.

Hier findest du weitere Informationen und Bilder zur USB-Schnittstelle.

 

V

VDSL

ist die Abkürzung für die Technologie Very High Speed Digital Subscriber Line. Diese erlaubt Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s, theoretisch ­sogar bis zu 200 Mbit/s. Weil sie auch auf Kupferdrähten funktioniert, greifen Telecomunter­nehmen für ihre TV-Angebote darauf zurück.

VGA

Video Graphics Array – Eine analoge Schnittstelle für den Monitoranschluss. Sie wird zunehmend durch die DVI-Schnittstelle abgelöst.

Virus

Bösartiger Code in einer Datei oder ein Programm das mit bösartiger Absicht programmiert wurde. Beim ausführen der Datei oder des Programms (z.B. Öffnen eines E-Mail-Anhangs), infiziert der Virus den Computer. Je nach Art des Virus werden Daten zerstört, Massenemails (Spam) verschickt, Daten ausspioniert (Trojaner) oder das Betriebssystem so manipuliert, dass sich der Computer beispielsweise nicht mehr starten lässt.

VoD

VoD ist die Abkürzung von Video on Demand, was übersetzt Film auf Verlangen heisst. Videos werden dabei entweder heruntergeladen oder gestreamt. Für den Stream, Empfang in Echtzeit, in guter Qualität ist ein Breitbandinternetanschluss mit circa 5000 Kilobit pro Sekunde erforderlich.

VoIP

Voice over Internet Protokoll. Zusammenfassender Begriff für Technologien, die das Telefonieren über das Internet ermöglichen.

VoIP kann genutzt werden, indem man mit Hilfe einer speziellen Software (z.B. Skype) von PC zu PC telefoniert. dabei benützt man zum Sprechen und Hören meist ein Headset Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon.

Die wichtigsten Vorteile von VoIP:

  • VoIP zu VoIP kostet nichts – und das weltweit.
  • Gespräche von VoIP in herkömmliche Telefonnetze sind aber kostenpflichtig.
  • Von aus auch immer, ist ein Internetanschluss vorhanden, kann telefoniert werden. Mit einer (günstigen) Webcam ist so Videotelefonie möglich.

Nachteile:

  • Bei nicht wirklich schnellen Internetverbindungen kommt es oft zu Gesprächsabbrüchen oder schlecht verständlicher, abgehackter Ãœbertragung.

 

W

Windows RT

Windows RT ist eine Betriebssystemversion von Microsoft für Tablets, die von einem Chip des Entwicklers ARM angetrieben werden und nicht von einem Intel-Prozessor. Es hat viel gemeinsam mit Windows 8, wird ausschliesslich auf neuen Geräten geliefert und nicht separat verkauft.

Windows 7

Betriebssystem der Firma Microsoft. Hier gibt es ein paar nette Videos zu den Windows 7 Funktionen.

WLAN / Wireless LAN

Eine Funkschnittstelle, die Geräte wie PCs, Drucker, Smartphones etc. in ein Netzwerk einbindet.

WAN

Wide Area Network – Verbindung von mehreren Computern bzw. LANs über grössere Distanzen.

WDDM

Das Windows Display Driver Model (WDDM) ist ein für Microsoft Windows Vista entwickeltes Anzeigetreibermodell

 

X

XML (extensible markup language)

Extensible Markup Language (XML) dient der Beschreibung sowie dem Austausch von komplexen Datenstrukturen. Es ist eine erweiterbare Auszeichnungssprache mit der andere Auszeichnungssprachen um strukturierte Informationen erweitert werden können. XML dient der Beschreibung sowie dem Austausch von komplexen Datenstrukturen. 

XML-Struktur
Beispiel einer XML-Struktur
Y

 

 

Z

ZIP

ZIP ist ein Format, um Dateigrössen zu minimieren. Es wurde 1989 vom US-Programmierer Phil Katz erfunden, um Inhalte auf 1,44-MB-Disketten zu speichern. Heute wird es dazu verwendet, verschiedene Dateien miteinander zu kombinieren, um sie einfacher per E-Mail zu verschicken